Fußball  1953 bis 1978


Im Jahre 1953 spalteten sich die Vereine DJK Blau-Weiß Gütersloh und DJK Gütersloh-Süd vom SV Arminia ab. Beide Vereine gehörten dem Verband Deutsche Jugendkraft an, spielten auf Kreisebene und fusionierten 1963 zur DJK Gütersloh. Ein Jahr später begann der Möbelfabrikant Willy Stickling sein Engagement bei den „Blauen“, wie die Spieler der DJK genannt wurden.

 

1965 spielte die DJK bereits in der Landesliga und wurde ein Jahr später Vizemeister hinter dem Lokalrivalen Arminia. 1968 stieg die DJK, von den Anhängern der Arminia als „Kirchenelf“ verspottet, in die Verbandsliga auf. Auf Anhieb wurden die „Blauen“ Meister ihrer Staffel und besiegten im Endspiel um die Westfalenmeisterschaft die SG Wattenscheid 09 in Hamm mit 3:1. In der Aufstiegsrunde zur Regionalliga wurde die DJK Dritter und profitierte davon, dass die West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen in die Bundesliga aufstiegen.

 

Der Aufstieg in die Regionalliga war nicht unumstritten. Einige Puristen unter den Vereinsmitgliedern waren der Meinung, dass der Verein als Mitglied der Deutschen Jugendkraft im bezahlten Fußball nichts zu suchen hätte. Der Kicker stellte 1969 in einem Artikel über den Verein die Frage, seit wann die Kirche etwas gegen Geld hätte. Sportlich konnten sich die „Blauen“ im Mittelfeld der Regionalliga etablieren und erreichte in der Saison 1970/71 mit Rang acht die beste Platzierung. 1974 qualifizierte sich die DJK für die neu geschaffene 2. Bundesliga.

 

Im Jahre 1953 spalteten sich die Vereine DJK Blau-Weiß Gütersloh und DJK Gütersloh-Süd vom SV Arminia ab. Beide Vereine gehörten dem Verband Deutsche Jugendkraft an, spielten auf Kreisebene und fusionierten 1963 zur DJK Gütersloh. Ein Jahr später begann der Möbelfabrikant Willy Stickling sein Engagement bei den „Blauen“, wie die Spieler der DJK genannt wurden.

 

1965 spielte die DJK bereits in der Landesliga und wurde ein Jahr später Vizemeister hinter dem Lokalrivalen Arminia. 1968 stieg die DJK, von den Anhängern der Arminia als „Kirchenelf“ verspottet, in die Verbandsliga auf. Auf Anhieb wurden die „Blauen“ Meister ihrer Staffel und besiegten im Endspiel um die Westfalenmeisterschaft die SG Wattenscheid 09 in Hamm mit 3:1. In der Aufstiegsrunde zur Regionalliga wurde die DJK Dritter und profitierte davon, dass die West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen in die Bundesliga aufstiegen.

 

Der Aufstieg in die Regionalliga war nicht unumstritten. Einige Puristen unter den Vereinsmitgliedern waren der Meinung, dass der Verein als Mitglied der Deutschen Jugendkraft im bezahlten Fußball nichts zu suchen hätte. Der Kicker stellte 1969 in einem Artikel über den Verein die Frage, seit wann die Kirche etwas gegen Geld hätte. Sportlich konnten sich die „Blauen“ im Mittelfeld der Regionalliga etablieren und erreichte in der Saison 1970/71 mit Rang acht die beste Platzierung. 1974 qualifizierte sich die DJK für die neu geschaffene 2. Bundesliga.

Während der Sommerpause führte die Stadt Gütersloh Fusionsgespräche mit der DJK und dem SV Arminia, die jedoch scheiterten. Damit die DJK überhaupt in der 2. Bundesliga auflaufen konnte, gewährte die Stadt einen Kredit in Höhe von 180.000 D-Mark. Die Gewährung des Kredits war nicht unumstritten, die SPD und FDP waren dagegen, die CDU stimmte dafür.

 

Nach einem 14. Platz in der Saison 1974/75 folgte ein Jahr später als Vorletzter der Abstieg in die Verbandsliga. Finanziell angeschlagen reichte es nur noch für Platzierungen im Mittelfeld. 1978 qualifizierte sich die Mannschaft als Achter für die neu geschaffene Oberliga Westfalen.

 

Dreimal qualifizierte sich die DJK für den DFB-Pokal. Während die DJK 1974/75 in der zweiten Runde mit 2:6 bei Rot-Weiss Essen ausschied, erreichte die Mannschaft in den beiden folgenden Jahren jeweils die dritte Runde. Rot-Weiss Essen sollte jedoch der einzige Pokalgegner aus der ersten Bundesliga bleiben. In der Saison 1975/76 schied die DJK nach einer 2:3-Niederlage bei Arminia Bielefeld aus, während ein Jahr später das Aus durch eine 0:6-Niederlage gegen den FC 08 Homburg erfolgte. Das Spiel gegen Homburg war das einzige Heimspiel in der DFB-Pokalgeschichte der DJK.